Rasseportrait
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| England |
FCI-Gruppe 9
Gesellschaftshunde
FCI-Standard-Nr.209 |
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Historisches:
Der Tibet Terrier kommt aus den
Bergen und dem Hochplateau des Himalaja, aus einem Land, das "das
Dach der Welt" genannt wird. Das Klima dort auf 3.500 bis 5.000 m
Höhe ist sehr hart. Eisige Winter wechseln ab mit kurzen, heißen
Sommern.
Mensch und
Tier sind geprägt durch diese
Lebensbedingungen. Der Tibet Terrier ist daher
robust und widerstandsfähig. Ein dichtes,
üppiges Haarkleid zum Schutz gegen Kälte und
Hitze ist ihm angeboren. Das durch seine
geographische Lage von der Außenwelt weitgehend
abgeschnittene, geheimnisumwitterte Tibet haben
vor Beginn des 20. Jahrhunderts nur wenige
westliche Besucher betreten dürfen.
Erst seit der Jahrhundertwende ist eine
nennenswerte Anzahl von Hunden nach Europa und
Amerika gelangt und hat hier den Grundstock für
eine planmäßige Zucht bilden können.
Schon vor 2000 Jahren sollen Tibet Terrier in
den Klöstern und Dörfern Tibets gezüchtet
worden sein. Die Sage erzählt, dass im 14.
Jahrhundert der Weg zu dem Tal, in dem Tibet
Terrier lebten, durch ein Erdbeben verschüttet
wurde. Dieses Tal hieß seitdem "das
verlorene Tal" oder "Shan- gri-La".
Der einzige Karawanenweg dorthin war unwegsam
und voller Gefahren. Manchmal wurde Reisenden
auf dem Rückweg als beschützende
Glücksbringer ein kleines Hündchen mitgegeben.
Niemals jedoch konnte man damals einen solchen
Hund von Tibetern käuflich erwerben.
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Der Daila-Lama mit seinem Tibet Terrier
Senge
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Verwendung:
Die Tibet Terrier wurden in Tibet meist als Haushunde
gehalten. Sie waren sehr wachsam, saßen auf den flachen Dächern
der Häuser und warnten die Bewohner vor je- dem herannahenden
Fremden, sie weckten die großen tibetischen Wachhunde, die Tibet
Mastiffs, aus dem diesen eigenen, etwas tieferen Schlaf.
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Oft zogen sie aber auch
mit den Nomaden noch höher hinauf ins Gebirge und trieben die Ziegen auf
die Sommerweide. Daher sind die Tibet Terrier noch heute ausgezeichnete
Kletterer und besitzen eine gewaltige Sprungkraft, die jeden Besitzer
eines solchen Hundes immer wieder in Erstaunen versetzt.
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Standard - Eigenschaften:
Der Tibet Terrier ist ein lebhafter und im wahrsten Sinne des
Wortes "springlebendiger" Hund, der gern ohne Leine mit
Artgenossen herumtobt und sich dabei geschickt und leichtfüßig bewegt.
Zu Hause ist er aber niemals nervös oder zu fordernd. Wenn er genügend
Auslauf bekommt, entfaltet er draußen an der frischen Luft seine ganze
Lebendigkeit.
Seine Intelligenz und Anpassungsfähigkeit machen ihn zum
idealen Spielkameraden der Kinder.
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Er ist ein richtiger Familienhund, er
hat es gern, wenn die ganze Familie zusammen ist, dann fühlt er sich so
richtig wohl. Aufgrund seiner mittleren Größe von 35 - 41 cm Schulterhöhe
kann man ihn fast überallhin mitnehmen, und er liebt es sehr, immer dabei
sein zu dürfen. Es gibt Tibet Terrier in vielen Farben, reinweiß über
weiß mit schwarzen oder goldenen Flecken, cremefarben, goldfarben mit weißen
Abzeichen, schwarz mit gold, rauch- oder silbergrau, schwarz mit weißen
Pfoten und Kragen bis zum reinen schwarz.
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Der Charakter ist eher von einer
Art asiatisch, stolzer, adeliger Grundhaltung geprägt. Der Tibet Terrier
ist sehr intelligent, sensibel und von schneller Auffassungsgabe, lässt
sich aber ungern von jedermann, womöglich ohne Grund, herumkommandieren.
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Wer sich in sein ansprechendes Äußeres mit dem langen Haarkleid, den
dicken, behaarten Pfoten und dem lustigen Fall des Kopfhaares verliebt
hat, wird sich dafür interessieren, wie viel Arbeit dies mit sich bringt.
Selbstverständlich aber muss dieses Haar regelmäßig gepflegt werden.
Eine Stunde pro Woche muss man rechnen. Das Kämmen liebt der Hund und lässt
es normalerweise im Liegen gelassen oder sogar genießerisch über sich
ergehen.
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Artgenossen gegenüber verhält sich der Tibet Terrier sehr verträglich.
Er tobt gern mit anderen Hunden herum und ist dabei nicht streitsüchtig.
Wer also einen lustigen, agilen, wuscheligen Familienhund mittlerer Größe
sucht, könnte mit einem Tibet Terrier glücklich werden.
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| PS: Natürlich könnten es auch
zwei Tibet Terrier sein, später
vielleicht.... Denn das ist wie ein
Virus, wenn mal erst einmal
infiziert ist.... werden da leicht mehrere TT's daraus. |
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Besonderer Hinweis:
Leider ist der Name Tibet Terrier völlig zu Unrecht für
diese Rasse gewählt worden, denn in ihren Adern fließt kein Tröpfchen
Terrierblut. Richtiger wäre der Name Tibet Apso, unter Apso
verstehen die Tibeter eben wuschelige, gut behaarte Hunde.
(Quelle: KTR)
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Rassestandart 
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